Die Sicherheitswanne eines Wasserbettes
Die Sicherheitswanne ist ein Teil des Wasserbettes, bei dem Hersteller leider große Einsparpotentiale entdeckt haben. Die Sicherheitswanne dient als Schutz vor dem Auslaufen des Wassers, da sie im Schadensfall eine große Menge Wasser auffangen muss. Der Händler verdient jedoch zusätzliches Geld, wenn die Sicherheitswanne durch einen Schaden ausgewechselt werden muss. Beim Kauf sollte man daher darauf bestehen, 5 Jahre Garantie auf die Sicherheitswanne zu erhalten und nicht nur die gesetzlichen 2 Jahre Gewährleistung. Entscheidet man sich für ein Hardside-System, sollte die Sicherheitswanne einen sog. „Stand-up-Liner“ haben. Er ist an den Rändern mit einer Platte aus Pappe oder Plastik verstärkt. Auf der absolut sicheren Seite ist man mit einer Sicherheitswanne, die mit einem Reißverschluss an einer Grundwanne oder einem Textilbezug festgemacht oder direkt mit dem Schaumkeil verschweißt ist. Bei diesem System ist ein Verrutschen oder Einreißen weitest gehend ausgeschlossen.
Bei den Schaumkeilen gibt es hinsichtlich der Konsistenz sehr große Unterscheide. Ein billiger Schaum ist großporig und deshalb leichter als ein hochwertiger Schaum, der schwerer und weicher ist und darüber hinaus auch wesentlich haltbarer. Der Schaum sollte über eine Ummantelung verfügen, da er sonst dem Vinyl die Weichmacher entzieht. Soll das Wasserbett nur auf einem Podest ohne Bettrahmen stehen, sollte ein Schaumsystem gewählt werden, das zusätzlich mit einer Platte am Boden verschraubt ist. Ein solches System liegt zwar im höheren Preissegment, bietet aber den Vorteil, dass ein Schaumkeil, der aus reiner Schaummasse besteht, stabiler ist. Wird das Wasserbett in einen Rahmen eingebaut, sollte auf einen hochwertigen Schaum geachtet werden. Er bietet einen angenehmen Komfort beim Ein- und Aussteigen.
Steht der Käufer vor der Frage, ob Trennwand oder Trennkeil benötigt werden, um Temperaturen individuell für jede Bettseite bestimmen oder Bewegungsübertragungen verringern zu können, muss er an sein Schlafverhalten denken. Eine Trennwand, die nicht zu spüren ist, empfiehlt sich, wenn man häufig quer im Bett liegt oder ein Kind mit im Bett schläft. Wenn man auf das ständige Zurechtrücken der Trennwand verzichten möchte und möglichst keine Bewegungen des Bettnachbarn mitbekommen will, so empfiehlt es sich, auf die Nutzung eines Trennkeils zurück zu greifen.
Eine Wellenberuhigung erzielt man durch den Einsatz von Matratzen mit Vliesen. Es empfiehlt sich eine Matratze vorzuziehen, bei dem die integrierten Schwebekörper sich nicht lösen können oder das Vlies von vorn herein so leicht ist, dass es auf der Oberfläche schwimmt. Bei dem Einsatz von mehreren Vlieslagen besteht die Gefahr, dass sich die Schichten voneinander lösen können, wenn sie nicht sauber verarbeitet wurden. Vliese gibt es in den unterschiedlichsten Preislagen und Beschaffenheiten. Die Beschaffenheit des Vlieses sollte nicht vernachlässig werden, denn obwohl es nicht sichtbar ist, kann eine minderwertige Beschaffenheit dazu führen, dass das Wasserbett unbrauchbar wird. Ein hochwertiges Vlies ist oberflächlich verfestigt. Dies erkennt man, wenn man den Verschluss der Matratze öffnet und mit dem Finger über das Vlies kratzt. Fühlt es sich fest an und löst sich Vliesmaterial nicht sofort ab, dann ist es ein hochwertiges Vlies. Eine gute Qualität hat man, wenn die Vliesschichten miteinander verbunden und zusätzlich am Boden verankert sind. Man sollte erfragen, ob zur Verankerung Kordeln verwendet wurden, die kurz sind und nur zur Beeinflussung der Dämpfung dienen. So ist gewährleistet, dass der Wasserkern nicht beschädigt werden kann.