Kosten Eines Wasserbettes
Kosten von Wasserbetten und worauf sollte man achten?
Beim Kauf eines Wasserbettes sollte man darauf achten, dass der Wasserkern und die Sicherheitswanne so wenig Schweißnähte wie möglich aufweisen. Bei der Herstellung der Wasserbettmatratze wird das Vinyl verschweißt. Verschweißen strapaziert das Material jedoch und es kann schneller zu Beschädigungen kommen. Weiterhin sollten die Nähte sich nicht auf der stark beanspruchten Oberfläche der Wasserkerne befinden. Es sollten auch keine unterschiedlichen Vinylarten verwendet werden. Ein qualitativ hochwertiges Vinyl erkennt man an seiner Elastizität, weniger gutes Vinyl ist sehr steif. Selten informieren Hersteller Ihre Kunden über die Zusammensetzung des Vinyls, da Wasserbetten-Vinyl auch zu kleinen Mengen aus Schwermetallen und anderen Weichmachern besteht. Wichtig ist es darauf zu achten, dass man das Wasserbett bei einem ordentlichen Händler und nicht unbedingt ein Noname-Produkt kauft. Wasserbetten für 300 bis 700 Euro haben oft ein qualitativ minderwertiges Vinyl mit Schwermetallen wie Arsen- oder Cadmium in sich verarbeitet. Der Gesetzgeber schreibt zwar eine Grenze für den Cadmiumgehalt vor, dies wird bei der Einfuhr nach Deutschland jedoch nicht geprüft. Prüfzeichen wie TOX PROOF oder ÖKOTEX bescheinigen allerdings eine Unbedenklichkeit des Wasserbettes. Ein solch geprüftes Wasserbett erhält man für 1200 bis 2000 Euro. Um sicher zu gehen, dass das Wasserbett nicht schon lange im Lager steht und das Vinyl somit schon älter ist, sollte man darauf bestehen, dass das Wasserbett erst nach der Bestellung gebaut wird.
Bei einem großen Bett benötigt man eine größere Anzahl von Gewichtsverteilern. Soll das Wasserbett auf einem Laminatfußboden aufgebaut werden, so sollte man darauf achten, dass keine offenen Sockel mit Stelzen als Gewichtsverteiler verwendet werden, da diese Abdrücke im Laminat hinterlassen könnten. Besser ist es, einen geschlossenen Sockel mit Querstreben oder Kreuzen zu benutzen.