Fragen und Antworten rund um das Wasserbett 1

Entsteht bei einem Wasserbett Elektrosmog?
Ja. Der Elektrosmog kann jedoch durch die Trennung der Heizung vom Stromnetz während der Nacht verhindert werden. Durch die hohe Wärmekapazität des Wassers kühlt es sich während der Schlafphase kaum ab. Es gibt allerdings auch Wasserbetten, die ganz ohne Strom auskommen. Hierbei ist eine Temperaturregelung jedoch unmöglich, da ein Isolationsbezug die Wassertemperatur isoliert und ein Aufwärmen dadurch nicht mehr nötig ist.
Ist die auftretende magnetische Strahlung durch Wasserbettheizungen gefährlich?
Nein. Bei sachgemäßem Gebrauch ist die magnetische Strahlung für den Menschen völlig ungefährlich. Bei Tests der gängigsten Heizsysteme waren keine magnetischen Spannungen über der Spannung von 0,07 Mikro-Tesla (magnetische Flussdichte) nachweisbar. In einer Höhe von 0,15m über der Heizfläche war überhaupt keine Spannung mehr zu messen. Bei 2 Systemen lagen sogar Prüfzertifikate bei, die eine extrem geringe Strahlung bescheinigen. Die Carbon-Heizung ist völlig strahlungsfrei.
Warum können Sicherheitswannen defekt werden?
Der Wasserkern ist flexibel und ständig in Bewegung. Die Sicherheitswanne wird über die starren Schaumkeile gespannt. Dadurch entstehen Zugkräfte und die Sicherheitswanne kann verrutschen oder die Nähte einreißen. Dabei spielt die Stärke nicht unbedingt eine entscheidende Rolle, eher ist es die Schweißnaht, an denen Defekte auftreten können. Dies liegt daran, dass viele Nähte nur auf Stoß geschweißt werden ohne eine zusätzliche Verstärkung zu haben.
Welchen Vorteil hat der „Schwebeschlaf“ in einem Wasserbett?
Durch das Liegen in einem Wasserbett ist eine komplette Körperunterstützung gewährleistet und die bei herkömmlichen Matratzen auftretende störenden Druckpunkte entfallen. Der Liegekomfort ist sehr angenehm. Dies liegt nicht allein an der regulierbaren Wärme sondern auch an den weichen Umrandungen. Letztendlich ist eine Wasserbettmatratze die hygienischste Form einer Matratze, da die Bildung von Milben bei entsprechender Pflege unmöglich ist. Zu guter letzt überzeugt die Langlebigkeit im Vergleich zu „normalen“ Matratzen.
Welche verschiedenen Wasserbettmatratzen gibt es?
Wasserbettmatratzen unterscheiden sich in der Oberfläche und in der Füllung. Durch Zylinder, Kammern und Vliesmatten im Innern werden Wasserbetten entweder leicht, schwer oder total stabilisiert. Außerdem wird zwischen der Uno- und der Dual-Matratze unterschieden. Bei einem Dual-System sind die Matratzen voneinander getrennt, so dass beide Seiten eine individuelle Temperatureinstellung haben und die Bewegungen des Bettnachbarn nicht auf die andere Matratze übertragen werden.
Welche unterschiedlichen Wasserbetten gibt es?
Man unterscheidet zwischen Hardside und die Softside Wasserbetten. Die Hardside-Systeme benötigen einen Rahmen aus Holz oder Aluminium sowie einen Unterbau mit Gewichtsverteilern. Die Softside-Systeme können durch Schaumrahmen ganz auf ein Bettgestell verzichten. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, sie in einen bestehenden Bettrahmen zu integrieren.
In welchen Größen ist ein Wasserbett erhältlich?
Die meisten Wasserbetten sind in den üblichen Standardgrößen erhältlich. Für die Hardside-Systeme gilt die amerikanische Maßeinheit Zoll. Wasserbetten können aber auch Maßarbeit sein und werden somit individuell auf die Bedürfnisse des Benutzers abgestimmt.
Kann das „alte“ Bettgestell weiter benutzt werden?
Ja. Jedoch erleichtern Wasserbetten mit Schaumrand die Handhabung beim Säubern und beim täglichen Betten machen. Hardsite-Systeme benötigen ja auf jeden Fall einen Bettumbau, um dem großen Druck standhalten zu können. In den wenigsten Fällen ist hier ein normales Bettgestell ausreichend.
Ist ein Wasserbett gut bei Rückenschmerzen?
Ein Wasserbett unterstützt den Rücken auf die bestmögliche Weise, da beim Liegen genau so viel Wasser verdrängt wird, wie die Körperform benötigt. Die Matratze kann nicht durchhängen und passt sich jeder Körperlage individuell an. Hierbei spielt das Körpergewicht überhaupt keine Rolle. In Verbindung mit der regulierbaren Wärme werden sämtliche Rückenbeschwerden gelindert.
Wird der Bettnachbar nicht wach, wenn der andere das Bett verlässt?
Das ist zwar möglich, kommt jedoch in der Praxis sehr selten vor. Viel hängt dabei von der Stabilisierung des Wasserbettes ab. In einem ausreichend stabilisierten Wasserbett werden die Bewegungen nur durch eine leichte Dehnung des Vinyls verursacht. Diese werden im Schlaf nicht oder nur kaum wahr genommen. Um gegenseitiges Stören noch weiter auszuschließen, kommen spezielle Vliese zum Einsatz und dämpfen dadurch zusätzlich die Wellenbewegungen.