Die Wasserbett Heizung
In den Wasserbetten können unterschiedliche Heizungen zum Einsatz kommen. Man untescheidet an dieser Stelle Folienheizungen und Heizungen mit Keramikelementen. Sowohl die Hardside-Systeme als auch Softside-Systeme werden mit beiden Heizungsarten beheizt.
Für die Matratzen gibt es unterschiedliche Arten der Befüllung, des Materials und der Stabilisierung. Zu Anfang wurden die Wasserbetten mit Wasser gefüllt und hatten eine glatte Vinyloberfläche. Diese Variante, die sog. „freeflow“ Wassermatratze war sehr unstabil und hatte eine hohe Bewegungsübertragung, was insbesondere bei der Nutzung durch zwei Personen sehr störend wirkte. Durch Zylinder, Kammern und Vliesmatten im Inneren des Wasserkerns wird das Wasserbett heute sehr gut stabilisiert, wobei die Bewegungsübertragung und Härtegrade variiert werden können. Die modernsten Matratzen haben eine extra dehnfähige Oberfläche, welche die Anpassungsfähigkeit außerordentlich steigert.
Weiterhin gibt es Dualsysteme, bei denen es 2 Wasserkerne und 2 Heizungen innerhalb einer Matratze gibt. Die unterschiedlichen Ansprüche der Nutzer können dadurch ideal erfüllt werden. Eine Wassermatratze muss dem eigenen Körpergewicht angepasst werden, damit der gesundheitliche Vorteil für die Wirbelsäule voll zum Tragen kommt. Bei Paaren mit unterschiedlichem Gewicht ist dies bei einem Unosystem nicht gegeben. Bei dem Dualsystem befindet sich in der Mitte des Wasserbettes eine Thermoisolierung, die zum einen verhindert, dass die Wärme der einen Betthälfte auf die andere übertragen wird und zum anderen verringert dieses System die Übertragung von Schwingungen bei Bewegungen. Dieses System wird unterschieden in Trennkeil und Trennwand. Der Trennkeil ist spürbar, verhindert aber durch seine Form, dass Bewegungen auf die andere Matratze übertragen werden. Eine Trennwand ist nicht spürbar, kann aber verrutschen und muss immer wieder gerichtet werden und sie hemmt die Bewegungsübertragung auch nur. Um die richtige Matratze für seine eigenen Bedürfnisse zu finden, sollte man „Probeschlafen“, was viele Händler ihren Kunden anbieten. Wichtig ist nur, dass die Stabilisierung den Tiefschlaf nicht stört.